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 30. Jänner 2008
Österreichweites Artenschutzprojekt „Habichtskauz“ startet heute im Zoo Salzburg
Der Beginn eines neuen Artenschutzprojektes fängt schon beim umweltfreundlichen Transport an.
Den Habichtskauz findet man in der Roten Liste der gefährdeten Brutvögel Österreichs unter „ausgestorben“. Schuld am Verschwinden dieses großen Kauzes war einerseits der Verlust von Lebensraum andererseits die direkte Verfolgung durch den Menschen, der Eulen im 19. Jahrhundert fälschlicherweise als Unglücksbringer betrachtet hat.
Zoogeschäftsführerin Sabine Grebner „Die Österreichische Zoogemeinschaft (OZO), die Eulen- und Greifvogelstation Haringsee von Hans Frey und das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien mit Richard Zink arbeiten intensiv zusammen, um ein nationales Zuchtnetzwerk für Habichtskäuze in Österreich aufzubauen. Ich freu mich sehr, dass der Start dieses Artenschutzprojektes im Zoo Salzburg als Mitglied der OZO stattfindet. Denn das Ziel des Projektes ist die Wiederansiedlung dieser europäischen Eulenart in Österreich.“
Bei der Transport-Anfrage des Salzburger Zoos für die Vögel der Greifvogelstation Haringsee hat sich die Österreichische Bundesbahn sofort bereit erklärt, das „kostbare“ Zuchtpaar in der Lokomotive des Transalpin von Wien nach Salzburg mitzunehmen. Ein exklusiver Transport ohne Stau, Stress, Lärm und vor allem schnell und umweltfreundlich.
Sabine Grebner weiter „Wir haben für unser Zuchtpaar eine neue Voliere in einem abgelegenen Teil unseres Vogelparks gebaut. Hoffentlich gewöhnen sich die beiden recht schnell an ihre neue Umgebung und neuen Tierpfleger. Wenn alles gut geht, dann könnten schon im März oder April zwei bis sechs Eier in ihrer Nisthöhle liegen.“

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