Gutes Heu ist Essenziell

Selbst ist der Zoo

Breitmaulnashorn frisst Heu in Nahaufnahme | © Zoo Salzburg

Öffnungszeiten

Durchgehend von MO bis SO

Täglich ab 09:00 Uhr

Kaiserschnurrbarttamarin liegt frontal auf einem Ast | © Zoo Salzburg/Angelika Köppl

Eintrittsgebühren

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Jaguar liegt auf einem Baumstamm | © Zoo Salzburg/Angelika Köppl

Fütterungen und Enrichments

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Baumstachler sitzt auf einem Ast und frisst ein Stück rote Rübe | © Zoo Salzburg/Angelika Köppl

A-Heu!

Für viele unserer Tiere, wie beispielsweise die Breitmaulnashörner, Grevy-Zebras, Alpakas, Alpensteinböcke oder Ziegen und Schafe, ist gutes Heu essenziell. Und weil das so ist, machen wir den Großteil selbst. Dabei liegt der entscheidende Vorteil natürlich darin, dass der Zoo Salzburg aufgrund seiner Lage nicht nur von Bergen, sondern auch von Wiesen umgeben ist.

Erst vor wenigen Tagen haben unsere Tierpfleger die Heuballen des zweiten Schnitts eingefahren. Während die Nashörner im Zoo Salzburg das faserreiche Heu des ersten Schnitts bekommen, das bei uns erst sehr spät gemäht wird, sodass der Rohfasergehalt noch höher ist, freuen sich beispielsweise unsere Schafe oder Ziegen über das feinere Heu des zweiten Schnitts. Zudem sind in besagtem zweiten Schnitt, der auch als Groamat bezeichnet wird, mehr Kräuter, Blätter und Blüten enthalten. Das liegt daran, dass das Gras langsamer wächst, während Kräuter und Blüten nach der Mahd schneller wachsen und somit einen höheren Anteil im proteinreicheren Groamat bilden. 

Insgesamt konnten die pflanzenfressenden Zootiere im Jahr 2024 einen Verbrauch von rund 58 Tonnen Heu verbuchen. Damit ist Heu das mit Abstand meistgebrauchte Futtermittel. Platz zwei teilen sich Fleisch und Gemüse mit jeweils knapp 30 Tonnen.

Was die tägliche Menge angeht, sind – wer hätte es gedacht – die größten und schwersten tierischen Zoobewohner führend. So verputzen unsere Südlichen Breitmaulnashörner zwischen 60 und 70 Kilogramm Heu pro Tag. Zum Vergleich: Ein Waldschaf ist mit etwa zwei Kilogramm dabei und bei einem Präriehund befinden wir uns im niedrigen zweistelligen Grammbereich.