Wir unterstützen die neue EAZA-Kampagne „Wetlands for Life“

Feuchtgebiete – mehr als schützenswert

Gruppe Flamingos mit einem Flamingo mit geöffneten Flügeln | © Zoo Salzburg / Kerstin Joensson

Der Zoo Salzburg unterstützt die neue EAZA-Kampagne „Wetlands for Life“

Frage: Haben Sie schon einmal vom World Wetlands Day oder übersetzt dem Welttag der Feuchtgebiete gehört? Die Wahrscheinlichkeit ist unter Umständen nicht besonders hoch. Dabei wurde dieser Welttag bereits im Jahr 1971 ins Leben gerufen. Seitdem wird an jedem 2. Februar auf die überlebenswichtige Bedeutung von Feuchtgebieten hingewiesen. Wer sich bisher jedoch wenig mit Natur- und Artenschutzthemen beschäftigt hat, ist bis jetzt noch nicht über besagten Welttag der Feuchtgebiete „gestolpert“. Das möchten wir in Zukunft ändern und deshalb beteiligt sich der Zoo Salzburg aktiv an der neuen Kampagne „Wetlands for Life“ des Europäischen Zooverbands EAZA. Passenderweise fiel der Start dieser über zwei Jahre laufenden Kampagne auf eben diesen 2. Februar. Dabei möchten wir natürlich nicht nur, dass möglichst viele unserer eifrigen Newsletter Leserinnen und Leser sowie unsere Besucherinnen und Besucher wissen, was es mit dem Welttag auf sich hat. Vielmehr möchten wir über die Wichtigkeit der Feuchtgebiete beziehungsweise Wetlands aufklären und im gleichen Atemzug erklären, warum diese artenreichen Ökosysteme in Gefahr sind.
Dazu gilt es zunächst ein paar grundlegende Punkte anzusprechen. Deshalb folgt hier ein kurzes Q&A.

Hierbei handelt es sich um Übergangsbereiche zwischen Wasser- und Landsystemen. Dabei weisen sie höchst vielfältige Erscheinungsformen auf. Beispiele für Feuchtgebiete sind Auen, Moore, Bachläufe, Sümpfe, Mangroven oder Küstengebiete.

Feuchtgebiete gehören zu den artenreichsten und gleichzeitig zu den gefährdetsten Ökosystemen der Erde. Innerhalb der vergangenen 50 Jahre sind weltweit mindestens 35 Prozent der Feuchtgebiete verschwunden. Dabei sind Feuchtgebiete als hocheffektive CO2 Speicher im Kampf gegen den Klimawandel unersetzbar.

Die essenzielle Bedeutung dieser Schatzkammern der Biodiversität ist schon lange bekannt. Für deren Erhalt wurde am 2. Feburar 1971 in der iranischen Stadt Ramsar die internationale Feuchtgebietskonvention unterzeichnet. Derzeit zählt die Konvention 172 Mitgliedsstaaten. Österreich ist am 12. April 1983 beigetreten und hat sich damit zum Schutz, zur Wiederherstellung und zur verträglichen Nutzung von Feuchtgebieten bekannt.

Wir werden über die Jahre 2026 und 2027 verteilt verschiedene Maßnahmen ergreifen, um das Thema Wetlands allen Interessierten auf eine spannende Art und Weise näher zu bringen. Beginnen werden wir mit einer Führung am Weltartenschutztag (3. März). Weitere Infos

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