Die besten Hitzestrategien der Salzburger Zootiere

Immer schön cool bleiben

Braunbärin Losa taucht im Bärengraben ab | © Zoo Salzburg / Angelika Köppl

Die einen bevorzugen ein kühlendes Schlammbad, das zudem Insekten abwehrt, die anderen gehen bei Temperaturen jenseits der 30 Grad auf Tauchstation. Wieder andere suchen sich einen schönen Schattenplatz und schalten ihren Energiemodus auf Sparflamme. Insgesamt sind die Hitzestrategien der tierischen Bewohner im Salzburger Zoo genauso einfach wie effektiv: Sie wählen zwischen Abkühlung von innen, von außen oder setzen auf eine Kombination aus beidem. Wobei fairerweise gesagt werden muss, dass bei der Abkühlung von innen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger fleißig nachhelfen und ihren Schützlingen ebenso erfrischende wie schmackhafte Eisbomben servieren.

Nachdem sich die erst viereinhalb Monate alten Schneeleoparden in diesem Sommer zum ersten Mal mit tiefgefrorenen Nahrungsangeboten konfrontiert sehen, ist ganz katzentypisch erstmal eine gewisse Portion Skepsis angesagt. Vorsichtig, aber dennoch zielgerichtet, nehmen die Tapire die kühle Überraschung dankbar an, während die Braunbären ihre Eisbomben gleich im Wasser verzehren und somit den doppelten Abkühleffekt bevorzugen.

Dabei muss es nicht immer eine ganze Eisbombe sein. So steht bei Familie Weißhandgibbon gefrorenes Obst ebenfalls hoch im Kurs. Gleiches gilt für die großen und kleinen Zebramangusten. Und bei den Alpakadamen ist die berühmte kalte Dusche ein echter „Renner“, die sich zusammen mit den tierischen Kolleginnen besonders ausgiebig zelebrieren lässt.

Doch auch, wenn sich die Beschreibung der Hitzestrategien so sommerlich leicht anhört - es ist enorm wichtig, immer darauf zu achten, dass jedem Tier genügend Möglichkeiten, der gleißenden Sonne zu entgehen, zur Verfügung stehen. Sei es in Form von Schattenplätzen, Unterständen, Höhlen, angenehm temperierten Innenbereichen oder Schlammbädern, Teichen sowie Wasserbecken. Gerade in diesen Tagen werden die kühlenden „Hotspots“ mit sichtlichem Vergnügen angenommen, wie der sich suhlende Nashornbulle Athos eindrucksvoll unter Beweis stellt.

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