Alle Hoffnung ruht auf Visoke

Neuer männlicher Gepard

Gepard im Schnee vor Baum stehend mit Blick in die Kamera | © Zoo Salzburg / Jasmin Kiener

Ende Dezember traf mit dem eineinhalb Jahre alten Visoke ein neuer männlicher Gepard in Salzburg ein. Nun ruht die Hoffnung für einen zukunftsnahen Zuchterfolg der schönen Hochgeschwindigkeitsjäger auf dem Neuzugang. Allerdings ist angesichts des jungen Alters noch Geduld gefragt. Denn Visoke, der nach einem Vulkan in Ruanda benannt wurde, muss erst die Geschlechtsreife erreichen. Diese tritt bei männlichen Vertretern der seltenen Raubkatze in der Regel zwischen ein bis zwei Jahren ein. 

Und auch dann ist die Zucht des schnellsten Landtiers der Erde in menschlicher Obhut ein schwieriges Unterfangen. So durfte der Zoo Salzburg die letzten Jungtiere im Jahr 2018 begrüßen. Somit würden wir uns natürlich sehr wünschen, dass es bald wieder funktioniert. 

Jedoch sind die einzelgängerisch lebenden Weibchen in Bezug auf ihre Paarungspartner ausgesprochen wählerisch. Auch gibt es keine festgelegte Paarungszeit. Zudem ist es erforderlich, männliche und weibliche Tiere in getrennten Bereichen zu halten, da sie ansonsten schnell „vergeschwistern“ und das Interesse aneinander verlieren.

Für Besucherinnen und Besucher ist der junge Gepard noch nicht zu sehen. Er befindet sich derzeit im hinteren Bereich unserer großen Anlage. Zwar hat er sich schon gut in Salzburg eingelebt, bis er den einsehbaren Außenbereich erkunden kann, dauert es jedoch noch ein wenig. 

Auch hat er die beiden Weibchen Jala und Aeris noch nicht kennengelernt. Sie können erst zusammengelassen werden, wenn unsere Tierpfleger aus dem Verhalten der Geparde erkennen, dass ein gewisses Interesse besteht. Dann werden wir sehen, ob die Chemie stimmt, oder eine andere Konstellation erforderlich sein sollte. Denn eins ist klar: Hier hat ein potenzieller Zuchterfolg Priorität. 

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