Sonnenanbeter unter sich

Maya, Samuk und Yuki sitzen zu dritt am Steg | © Zoo Salzburg / Ulrike Ulmann

Sobald die ersten wärmenden Sonnenstrahlen ihre wohltuende Wirkung entfachen, sind sie zur Stelle. Da werden schnell die besten Plätze gesichert, um postwendend in den Genießermodus zu schalten. Die Rede ist natürlich von unseren Zootieren. Angesichts des ersten Vorgeschmacks auf den Frühling zeigen sich Gibbon, Katta & Co. derzeit entweder von ihrer schwer entspannten oder von ihrer eifrigen Seite.

So konnte man am gestrigen Mittwoch unsere Familie Weißhandgibbon in trauter Dreisamkeit auf dem Holzsteg sitzen sehen, wo sie sich die Sonne auf den Pelz scheinen ließen. Dagegen zogen sich die Schneeleoparden an die oberste Stelle der Anlage direkt am Fuße des Hellbrunner Berges zurück, wo sich ihr bevorzugter Platz an der Sonne befindet. Dort widmete sich Mutter Malou der Fellpflege ihrer schon fast ein Jahr alten Jungtiere.

Im Afrikabereich des Zoos hatten es sich die Kattas in einer ihrer favorisierten „Chill-out-Zones“ im hinteren Bereich der Pinguinanlage gemütlich gemacht.  Hier konnten sie den für die Lemuren mit dem langen Ringelschwanz typischen „Sonnengruß“ in aller Ruhe perfektionieren. Nach der eingelegten Pause stand ein kurzer Besuch bei den Zebramangusten auf dem Tagesprogramm. Auf dem Zaun oberhalb der Anlage haben die neugierigen Kattas den perfekten Überblick und zudem luden die ersten zarten Knospen der umliegenden Bäume zu einen willkommenen „Zwischendurch-Snack“ ein. Und während die einen den Weg der Entschleunigung wählten, zeigten sich andere von ihrer arbeitswütigen Seite. Tatsächlich befassten sich die Zebramangusten hingebungsvoll mit der gemeinschaftlichen „Umgestaltung“ ihrer Anlage. Denn erstens kann man nie genug Löcher und Tunnel haben und zweitens macht das Buddeln mit tatkräftiger Unterstützung der anderen Gruppenmitglieder viel mehr Spaß.

Wer nun auch Lust bekommen hat, die frühlingshaften Aktivitäten der Zoobewohner aus nächster Nähe zu beobachten – wenn der Wetterbericht hält, was er verspricht – bieten die nächsten Tage die besten Voraussetzungen.

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