Nachwuchs der Weißhandgibbons „feiert“ Geburtstag

Zwei Jahre mit Yuki

Wie doch die Zeit vergeht, nun ist das kleine Gibbonmädchen im Zoo Salzburg schon zwei Jahre alt. Da ließen es sich die Tierpflegerinnen und Tierpfleger natürlich nicht nehmen, dem Geburtstagskind eine kleine Überraschung zu „servieren“. Überhaupt nicht schüchtern und im Klettern und Schwinghangeln bereits ebenso geschickt wie ihre Eltern Maya und Samuk, ließ sich Yuki nicht zweimal bitten und holte sich die Leckereien sofort ab.

Mittlerweile ist Yuki ein Teenager und komplett entwöhnt und natürlich zu groß, um an Mamas Bauch zu hängen. Nachdem sich die Interessen der jungen Affendame aktuell mehr um Spielen und durch die Baumwipfel Toben drehen, käme das für Yuki wahrscheinlich auch nicht mehr in Frage. Man merkt natürlich noch, wie eng sie mit ihrer Mutter verbunden ist. Vor allem, wenn Yuki irgendetwas nicht ganz geheuer ist, sucht sie sofort Schutz bei Maya.

Dennoch kann man den jungen Weißhandgibbon oft im trauter Zweisamkeit mit Vater Samuk beobachten.

Zwar hat Männchen Samuk von Anfang an auf Weibchen Maya und das Jungtier aufgepasst, aber man merkt deutlich, dass sich seine Rolle in den vergangenen Wochen gewandelt hat. Bei den in den tropischen Regenwäldern Asiens beheimateten kleinen Menschenaffen ist es üblich, dass sich der Vater nach der Entwöhnung der Jungtiere immer mehr um diese kümmert. Erst wenn der Nachwuchs mit etwa acht Jahren geschlechtsreif wird, begibt er sich auf Partnersuche und verlässt seine Eltern. 

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