Junge Stute untersucht

Wenn der 
"Huf drückt"

Untersuchung des Zebrahufes mit Röntgen | © Zoo Salzburg / Sabine Grebner

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Kaiserschnurrbarttamarin liegt frontal auf einem Ast | © Zoo Salzburg/Angelika Köppl

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Jaguar liegt auf einem Baumstamm | © Zoo Salzburg/Angelika Köppl

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Baumstachler sitzt auf einem Ast und frisst ein Stück rote Rübe | © Zoo Salzburg/Angelika Köppl

Zebras gehören zu den Wildpferden. Dementsprechend lassen sie sich bei erkennbaren Lahmheiten nicht einfach den Huf aufheben. Geschweige denn, dass sie tierärztliche Diagnosestellungen oder Behandlungen zulassen würden. Da unsere junge Stute Fiamma jedoch immer wieder ihr rechtes Vorderbein schonte, musste im Sinne des Tierwohls einfach genauer hingesehen werden. So stand für das hochgewachsene Grevy-Zebra Anfang dieser Woche eine Untersuchung an, wofür sie in Narkose gelegt wurde.

Unter den fachmännischen Augen eines kleinen Ärzteteams wurden nicht nur die Gelenke der betroffenen Gliedmaße geröntgt, sondern auch die Gelenke des linken Vorderbeins sowie der Hinterbeine angesehen. Nachdem festgestellt wurde, dass ein Hufabszess für die Schmerzen verantwortlich war und die Lahmheit verursachte, schritt man gleich zur Tat und entfernte den „Störenfried“.

Weil der Huf nach der Behandlung noch empfindlich ist und die Stelle des Abszesses erst verheilen muss, hat Fiamma noch einen schützenden Verband angelegt bekommen, der ihr das Laufen erleichtert. Ganz abgesehen davon, warfen die Veterinäre noch einen Blick auf die Zähne des Grevyzebras. Da war zum Glück alles in Ordnung.